Ana Fonia in den Medien

von Apr. 22, 2026

ZUSAMMENFASSUNG. Die Projekte von FoodForestNetwork finden in den Medien immer mehr Beachtung. Höchste Zeit, das zu teilen! Hier ein Beitrag von TV Senegal, in dem das Projekt Ana Fonio vorgestellt wird. Schau dir das Video an.


Über Ana Fonio

Der Hof Ana Fonio wurde 2017 von Pape und Claudia gegründet und ist ein Lernort und Naturlabor für regenerative Landwirtschaft im Senegal. Auf drei Hektar ehemals ausgelaugter Erde entsteht hier ein lebendiges Ökosystem aus Food Forests, Gemüsegärten und integrierter Tierhaltung. Wir produzieren biologisches Gemüse, Früchte und Heilkräuter für den lokalen Markt und geben unser Wissen bei Hofführungen und Workshops weiter. Ana Fonio ist ein Treffpunkt für Menschen aus Nord und Süd, die gemeinsam lernen, experimentieren und an einer zukunftsfähigen Landwirtschaft arbeiten.

Hier den Link zu den Film

TV Senegal besucht Ana Fonio, Screenshot, Februar2026

Transkript: Ana Fonio – TV Senegal, 26. Februar 2026

[Moderator / Moderatorin]

Auch in Rufisque nahmen junge Menschen aus verschiedenen Gemeinden an Permakultur-Schulungsworkshops auf dem Bauernhof „Ana Fonio de Yenne“ teil. Diese umweltfreundlichen Anbaumethoden fördern die Regeneration der Böden, ohne auf chemische Düngemittel zurückzugreifen. Eine Initiative, die von einigen Bürgermeistern begrüßt wird, die dieses Modell nun in ihren Gemeinden nachahmen möchten. Robert Diandy und Salla Samb erzählen uns etwas mehr darüber.

[Robert Diandy]

Eine Rückkehr zu alten Anbaumethoden, um die Regeneration der Böden und ihre Produktivität besser zu fördern – genau das ist das Ziel des Vereins Ana Fonio mit Sitz in Yenne, der junge Menschen in Permakultur ausbildet.

[Maïmouna Seck]

Wir schaffen hier dieses Agroforstsystem. Wir betreiben diese regenerative Landwirtschaft und bieten Schulungen an, damit alle Bauern neue Wege finden oder vielmehr zu den alten Methoden der Landwirtschaft zurückkehren können. Denn wenn wir den Boden nicht für die nächste Generation erhalten, wird es angesichts der Herausforderungen des Klimawandels immer schwieriger.

[Robert Diandy]

Praktiken, die einige Gemeinden bei sich vor Ort ausweiten wollen, um ihren Jugendlichen Arbeitsplätze zu bieten und die illegale Einwanderung zu bekämpfen. Deshalb schicken sie Praktikanten dorthin.

[Pape Momar Ngom]

Die Landwirtschaft ernährt den Menschen. Denn wir haben Dürre, wir haben den Klimawandel, aber wir haben auch die Verarmung der Böden. Und hier haben wir Lösungen, um den Boden zu regenerieren und damit die Erträge der Kulturen zu steigern. Deshalb muss diese Art von Projekt auf nationaler Ebene und dann in noch größerem Maßstab ausgeweitet werden. Dies dürfte dazu beitragen, das Land und den ländlichen Raum zu entwickeln und somit die illegale Einwanderung zu bekämpfen.

[Salla Samb]

Wie die Regierungsbehörden sind auch diese gewählten Vertreter davon überzeugt, dass die Entwicklung des Landes davon abhängt, dass junge Menschen sich für die Landwirtschaft begeistern, sofern die Mittel bereitgestellt werden, um aus den Bauern echte landwirtschaftliche Unternehmer zu machen.

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