QGIS für Permakultur Designer

von Juni 26, 2026

ZUSAMMENFASSUNG. Erfahrungen mit dem QGIS-Kurs für Permakulturdesigner von respira.earth. Vale Pallutt berichtet.


Bericht über den QGIS-Kurs für Permakulturdesigner, der von respira.earth angeboten wird. Vale berichtet: „In diesem fünfteiligen Kurs für Anfänger erklärt Gianluca anschaulich und in eigenem Tempo alles, was man braucht, um Permakulturprojekte digital darzustellen. Von den ersten QGIS-Basics bis hin zu komplexeren 3D-Modellen wird Schritt für Schritt gezeigt, wie das Programm sinnvoll für die eigene Planung genutzt werden kann.“

Modularer Aufbau

„Im ersten Modul geht es um die Grundlagen. Hier lernt man, wie QGIS funktioniert, wie man mit Koordinatensystemen umgeht und wie man erste Strukturen auf dem eigenen Grundstück darstellt. Für mich als komplette Neuling war das ein sehr guter Einstieg, weil alles verständlich aufgebaut ist und man sich die Zeit nehmen kann, die man braucht. Besonders hilfreich fand ich auch, dass schon Themen wie Zonenplanung und Netzwerkanalyse vorkommen, also Dinge, die für die erste Einschätzung eines Geländes wirklich nützlich sind.“

Bodendaten und Klimakarten

„Im zweiten Modul geht es um das Arbeiten mit Bodendaten und Klimakarten. Das war sehr spannend für mich, weil man hier lernt, mit Bodendaten aus verschiedenen Quellen zu beziehen und für sein Projekt zu benutzen. Außerdem lernt man in diesem Modl auch schon mit topographischen Karten zu arbeiten.“

Vorher- Nachher Bilder

Topografische Informationen und Analyse Tools

„Im dritten Modul steht die Geländeanalyse im Mittelpunkt. Hier geht es darum, topografische Informationen besser zu verstehen und daraus wichtige Rückschlüsse für die Planung zu ziehen. Gianluca zeigt wie mit Hanglagen in QGIS gearbeitet werden kann und wie der Wasserfluss graphisch dargestellt werden kann. Der Kurs zeigt dabei nicht nur einzelne Werkzeuge, sondern erklärt auch, warum diese Auswertungen für die Praxis relevant sind.
Das vierte Modul behandelt die Analyse von Landnutzungsveränderungen, Vegetationsindizes und Bränden. Auch hier wird ein reiches Repertoire an verfügbaren Kartensets vorgestellt mit denen dann im Kurs gearbeitet werden kann.“

3D Modellen erstellen

„Im fünften Modul wird es dann nochmal interessant. Hier wird beigebracht wie man 3D Modelle von QGIS Karten erstellen kann, wie mit GPS Daten gearbeitet wird und wie man am Ende seine Karte exportiert und mit einer Legende versieht.
Insgesamt wirkt der Kurs auf mich sehr durchdacht und angenehm bodenständig. Er ist nicht überladen, sondern nimmt einen ernst und führt nachvollziehbar durch die einzelnen Schritte. Gerade für Menschen, die Permakultur nicht nur praktisch, sondern auch digital sauber dokumentieren und planen wollen, ist das meiner Meinung nach eine richtig gute Grundlage und ich habe mit dem Kurs eine Wissensquelle mit der ich bei zukünftigen GIS Projekten auch arbeiten werde.“

Über Vale

Im Rahmen seiner Bachelorarbeit an der Universität Eberswalde bei Berlin hat Vale unter anderem ein sechsmonatiges Praktikum bei Ana Fonio absolviert und das unbewässerte syntropische System „Dangalma” designt und gepflanzt. Jetzt hat er die Gelegenheit genutzt, seine Fähigkeiten mit diesem digitalen Tool zu erweitern. Im August ist er bei dem Workshop und der Pflanzaktion in Ana Fonio dabei.

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