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Syntropischer Agroforst Workshop mit Renke de Vries

20. November - 22. November

Einladung zu einem besonderen Workshop ein: syntropischer Agroforst mit Renke de Vries für den gemäßigten Breiten.

Datum

20 – 22. November 2026
Tag 1 in Berlin im Waldgarten Britz
Tag 2 + 3 im Waldgarten Rehfelde

Kosten

320-450 € nach Selbsteinschätzung (Exkl. Verpflegung)

Syntropic Heros im Temperate Climate

Unser diesjähriger Syntropie Workshop in Rehfelde wird ein besonderes Highlight und eine seltene Gelegenheit, tief in die regenerative Welt des syntropischen Agroforsts (SAF) nach Ernst Götsch einzutauchen.
Gemeinsam lernen wir, wie aufbauende Systeme, d.h. Systeme, die Humus aufbauen, die Bodenfruchtbarkeit erhöhen, und Ökosystemfunktionen wiederherstellen, mit Nahrungsproduktion und Schönheit auf einer Fläche zusammenkommen können.
Der Theorieteil findet im Waldgarten Britz statt. Das ist eine tolle Gelegenheit, auch dieses Projekt kennenzulernen und im November haben wir dort einen beheizten Raum für konzentriertes Lernen und Austausch.
Die zwei Praxistage finden im Waldgarten Rehfelde statt. Dort pflanzen wir seit vier Jahren jedes Jahr eine neue syntropische Reihe und bauen Schritt für Schritt eine vielfältige und beeindruckende Pflanzensammlung auf. Dieses „Mutterschiff“ dient uns als Lernort, Versuchsfeld und lebendiges Beispiel für syntropischen Agroforst in den gemäßigten Breiten. Besonders wertvoll ist, dass wir in Rehfelde mit einem System arbeiten können, das verschiedene Entwicklungs- und Sukzessionsstadien zeigt. So können wir direkt beobachten, wie sich Pflanzengemeinschaften über die Jahre verändern, was funktioniert hat, wo Herausforderungen liegen und welche Learnings daraus entstanden sind.

Gemeinsam mit Renke de Vries und Mara Ursprung werden wir dort eine weitere syntropische Reihe anlegen.
Renke zählt zu den erfahrensten syntropischen Agroforst-Designern, Trainern und Beratern in den gemäßigten Breiten. Nach seinem Studium im Bereich International Forest Ecosystem Management arbeitete er mehrere Monate mit Ernst Götsch auf seiner Farm in Brasilien. Anschließend designte, etablierte und pflegte er gemeinsam mit Mara Ursprung über fünf Jahre die syntropischen Systeme von Gut & Bösel in Brandenburg.
Dort pflanzten und betreuten sie über 18 km syntropische Baumreihen auf Grün- und Ackerland, die bis heute inspirierende Beispiele für eine zukunftsweisende, regenerative Landwirtschaft in unseren Breiten sind. Seit 2021 ist Renke freiberuflich als Consultant und Designer tätig. 2025 gründete er seine eigene Firma, Syntropia. Heute sind sie europaweit als Agroforst-Berater*innen tätig, entwickeln Designs, begleiten Projekte und geben Workshops.
Wir freuen uns sehr, mit ihnen gemeinsam diesen besonderen Workshop anbieten zu können, um praxisnah mehr über die Chancen, Herausforderungen und Möglichkeiten des syntropischen Agroforsts in unseren Breiten zu lernen.

 

Warum syntropischer Agroforst?

Syntropischer Agroforst und aufbauende Landwirtschaft sind wichtige Werkzeuge, um auf die ökologischen Krisen unserer Zeit zu antworten. Der Ansatz wurde maßgeblich vom Schweizer Landwirt Ernst Götsch entwickelt und orientiert sich an der natürlichen Sukzession, also daran, wie sich Ökosysteme über die Zeit von einfachen Pflanzengesellschaften hin zu komplexeren, stabilen Waldökosystemen entwickeln.
Im syntropischen Agroforst werden Pflanzen nicht einzeln gedacht, sondern als lebendige Gemeinschaften. Unterschiedliche Arten übernehmen unterschiedliche Funktionen: Sie bauen Boden auf, produzieren Biomasse, speichern Wasser, schaffen Mikroklima, fördern Biodiversität und liefern gleichzeitig Nahrung, Holz, Futter oder andere nutzbare Produkte. So entstehen Systeme, die mit natürlichen Prozessen arbeiten, anstatt dauerhaft gegen sie zu steuern.
Das Besondere daran ist die Verbindung von Produktivität und Regeneration: Auf derselben Fläche können Nahrungsproduktion, Kohlenstoffbindung, Bodenfruchtbarkeit, Klimaanpassung, Naturschutz und ein deutlicher Anstieg der Biodiversität zusammenkommen. Syntropische Systeme zeigen damit sehr eindrucksvoll, dass Landwirtschaft nicht nur weniger schädlich sein muss, sondern aktiv Landschaften aufbauen und lebendiger machen kann. Ernst beschreibt syntropischen Agroforst auch als „Peace Farming“, als eine Praxis, in der der Mensch nicht gegen das Leben arbeitet, sondern es unterstützt. Dahinter steht ein größerer Gedanke: Regeneration bedeutet nicht nur eine andere Form von Landwirtschaft. Es geht um die Frage, welche Rolle wir Menschen in lebendigen Systemen einnehmen wollen. Wir können zerstören, vereinfachen und ausbeuten oder wir können lernen, Prozesse zu unterstützen, die Vielfalt, Fruchtbarkeit, Schönheit und Überfluss hervorbringen.
Syntropie zeigt uns, dass Aufbau, Kooperation und Lebendigkeit keine romantischen Ideen sind, sondern reale Kern-Prinzipien, nach denen Natur und das Leben auf der Erde funktioniert. Wenn wir diese Prinzipien verstehen, können sie Landwirtschaft, Gemeinschaft, Bildung, Wirtschaft und unseren Umgang mit der Erde zum Positiven verändern.
Gleichzeitig sind der Aufbau und das Management solcher Systeme anspruchsvoll. Sie brauchen Pflanzenwissen, Beobachtung, regelmäßige Pflege und ein gutes Verständnis für Dynamik, Raum, Licht und Zeit. Besonders in den gemäßigten Breiten ist syntropischer Agroforst noch vergleichsweise wenig erprobt.
Genau hier setzen wir in Rehfelde an: Wir entwickeln ein lebendiges Lern- und Versuchssystem für syntropischen Agroforst in unserer Klimazone. Die bestehenden Reihen zeigen bereits erste Erfolge, Herausforderungen und wichtige Learnings. Damit wird Rehfelde zu einem Ort, an dem wir gemeinsam erforschen können, wie regenerative Landwirtschaft in den gemäßigten Breiten praktisch funktionieren kann.

Syntro Linie in Waldgarten Rehfelde

Programm

Online-Einführung: Samstag, 14.11.2026 – 14 bis 16 Uhr
Vor dem Workshop bieten wir eine Online-Veranstaltung an, um uns kennen zu lernen und ein paar Grundlagen und Begriffe des syntropischen Agroforst zu klären. Themen sind:

  • Vorstellung und Beweggründe
  • Einführung und Prinzipien des Syntropischen Agroforst
  • Infos, Glossar und Quellen zum lernen und weiteren recherchieren
  • Q & A

Drei Tage Theorie & Praxis
Wir bieten eine ausgewogene Mischung aus Theorie & Praxis. Der Workshop findet Mitte November statt. Es wird kalt werden, jedoch ist das der beste Zeitpunkt zum Pflanzen von Agroforstsystemen in unseren Breiten.

Der erste Tag wird daher drinnen in Berlin, im Waldgarten Britz stattfinden. Auch das ist ein super Lernort, und wir sind sehr froh, dort sein zu können.

Am Tag zwei und drei sind wir mit Renke und Mara auf der Fläche im Waldgarten Rehfelde. Im Workshop pflanzen wir gemeinsam mit Renke und Mara eine weitere syntropische Linie im Waldgarten Rehfelde. Dabei geht es nicht nur ums Pflanzen selbst, sondern auch um die dahinter liegenden Entscheidungen: Welche Pflanzen wählen wir aus? Welche Funktionen übernehmen sie im System? Wie unterstützen sie Bodenaufbau, Mikroklima, Biomasse, Fruchtbarkeit und die Entwicklung der gesamten Pflanzengemeinschaft über die kommenden Jahre?

Gemeinsam lernen, pflanzen, beobachten, lachen und arbeiten wir direkt im System. Es gibt eine Führung durch die bestehenden syntropischen Flächen, das Projekt und die Food-Forest-Systeme im Waldgarten Rehfelde. Wir schauen uns an, was in den letzten Jahren gut funktioniert hat, was schwierig war und welche Learnings daraus entstanden sind. Dabei erarbeiten wir zentrale Prinzipien syntropischer Agroforstsysteme: Vielfalt, Dichte, zeitliche Abfolge, regelmäßiges Management und die Zusammenarbeit mit natürlichen Prozessen. Außerdem geben wir eine praktische Einführung in Pflege und Management und sprechen darüber, wie solche Systeme weiterentwickelt und skaliert werden können. Es bleibt ausreichend Raum für Fragen, Austausch und gemeinsames Reflektieren.

Menschen, die nach dem Workshop weiter lernen, mitarbeiten und Teil des Projekts werden möchten, haben die Möglichkeit, sich den Syntropic Heroes Rehfelde anzuschließen. Wir sind eine wachsende Gruppe unterschiedlicher Menschen, die im Waldgarten Rehfelde praktische Lösungen für regenerative Nahrungsproduktion, Bodenaufbau und klimaresiliente Landschaftsgestaltung erproben. In Zeiten von Klimakrise, Biodiversitätsverlust und gesellschaftlichen Umbrüchen wollen wir zeigen, dass Landwirtschaft auch anders gedacht und gelebt werden kann: vielfältig, lebendig, gemeinschaftlich und in Zusammenarbeit mit der Natur statt gegen sie. Gemeinsam betreuen wir die syntropischen Flächen im Waldgarten Rehfelde und unterstützen die Entwicklung der Food-Forest-Systeme vor Ort.

Themen des Workshops

  • Einführung in den syntropischen Agroforst nach Ernst Götsch: Grundlagen eines Landwirtschaftssystems, das mit natürlichen Prozessen arbeitet und Boden, Vielfalt und Produktivität aufbaut.
  • Prinzipien syntropischer Systeme: Vielfalt, Dichte, Sukzession, Rückschnitt, Biomasse und Bodenaufbau als zentrale Werkzeuge.
  • Analyse der Fläche, Ressourcen und Ziele: Wir schauen auf Boden, Wasser, Licht, Wind, vorhandene Pflanzen und die Ziele des Projekts.
  • Design in vier Dimensionen: Raum und Zeit: Planung von Pflanzen in Fläche, Höhe, Tiefe und Entwicklung über die Jahre.
  • Pflanzengemeinschaften in den gemäßigten Breiten: Auswahl, Kombination und Pflege von Pflanzen, die gemeinsam ein stabiles System bilden.
  • Praktische Pflanzung einer syntropischen Linie: Gemeinsam legen wir eine neue Linie an und machen Planung, Pflanzabstände und Funktionen direkt erfahrbar.
  • Management und Pflege: Einführung in Rückschnitt, Mulch, Bodenaufbau und die regelmäßige Weiterentwicklung des Systems.
  • Lernen aus anderen Klimazonen: Einblicke aus tropischen und semiariden Regionen und was wir daraus für unsere Breiten lernen können.
  • Beobachtung und Reflexion bestehender Systeme: Was hat funktioniert, was war schwierig und welche Learnings nehmen wir mit?
  • Austausch und Vernetzung: Raum für Fragen, Begegnung und die Möglichkeit, Teil der Syntropic Heroes Rehfelde und des FoodForestNetwork e.V. zu werden.

Trainer:innen

Renke de Vries

Renke de Vries

Renke hat International Forest Ecosystem Management an der HNE Eberswalde studiert und ist ausgebildeter Baumpfleger. Er hat mehrere Monate Ausbildung und praktische Arbeit auf der Fazenda von Ernst Götsch in Brasilien. Bei Gut&Bösel designte, etablierte und pflegte er in fünf Jahren über 18 Kilometer syntropische Baumreihen auf Grün- und Ackerland. Seit 2021 berät er europaweit bei Planung, Umsetzung und Pflege syntropischer Agroforstsysteme. Er ist eine der Personen mit der größten Erfahrung in den gemäßigten Breiten.

Jens Hauck

Jens Hauck

Jens Hauck ist Gründer des FoodForestNetwork und arbeitet seit über zwanzig Jahren mit Permakultur, komplexem Agroforst, syntropischem Agroforst und regenerativer Landwirtschaft in Europa und Afrika. Er ist Designer, Ausbilder und Berater für aufbauende Landnutzungssysteme in unterschiedlichen Klimazonen, von gemäßigten Breiten bis zu tropischen und semi-ariden Regionen. Zu seinen Projekten gehören unter anderem der Waldgarten Rehfelde, die Permakultur-Farm Ana Fonio im semi-ariden Senegal und der PermaFoodForest in den Tropen. Seine Ausbildung und fachliche Prägung erhielt er unter anderem durch Gaja, Ernst Götsch, Marc Leiber, Scott Hall und Renke de Vries.
Valentin Pallutt

Valentin Pallutt

Valentin arbeitet mit Jens und dem FoodForest.Network an syntropischen Agroforstsystemen im Senegal, vom Design über die Pflanzung bis hin zum langfristigen Management. Er studiert International Forest Ecosystem Management und schreibt seine Bachelorarbeit über syntropischen Agroforst im Sahel. Sein besonderes Interesse gilt regenerativen Systemen, die langfristig mit möglichst wenigen externen Inputs funktionieren und auch unter zunehmender Trockenheit stabil und produktiv bleiben. Er absolvierte Ausbildungen bei Felipe Amato und Lilly Schmidtlein sowie online bei Scott Hall. Darüber hinaus arbeitet Valentin selbstständig in der Baumpflege und befindet sich aktuell in der Ausbildung zum Obstbaumwart.

Mara Ursprung

Mara Ursprung

Mara hat ihren Bachelor in Kulturanthropologie und Soziologie gemacht. Bei Gut&Bösel sammelte sie in drei Jahren Erfahrung in der Etablierung und Pflege syntropischer Agroforstsysteme sowie in der Organisation und Koordination der dafür nötigen Arbeitskräfte. Seit 2024 arbeitet sie mit Renke de Vries bei Syntopia und ist nebenbei selbständig als Baumwartin und Baumpflegerin tätig.

 

Kristin Pazina

Kristin Pazina

Ursprünglich hat Kristin Lebensmittelchemie studiert und anschließend im Bereich Pflanzenfarbstoffe gearbeitet. Mehrere Jahre leitete sie den Permakultur-Waldgarten des Café Botanico in Berlin und lernte die Syntropie 2023 durch Uzzy Arztmann kennen. Heute ist sie die zentrale Ansprechpartnerin für das syntropische System in Rehfelde. Mit ihrer 2025 abgeschlossenen Ausbildung zur Obstbaumwartin, vertieft sie ihr Wissen als aktives Mitglied des Pomologen- und Botanikervereins und versucht Gelerntes mit Neugier, Geduld und Ausprobieren auf die Fläche in Rehfelde zu übertragen.

 

Kevin Kurz-Klar

Kevin Kurz-Klar

Kevin hat Landschaftsarchitektur studiert und anschließend eine Ausbildung zum Zierpflanzengärtner absolviert. Danach war er in Berlin mit der Entwicklung von Strategien zur Bekämpfung von Ambrosia betraut. Über sechs Jahre war er für die Leitung, Pflege und praktische Umsetzung des Waldgartens auf der Michelberger Farm im Spreewald verantwortlich. Dort sammelte er umfassende praktische Erfahrung mit mehrschichtigen, produktiven und regenerativen Pflanzensystemen. In Rehfelde ist Kevin neben Kristin einer der fachlichen Köpfe der Syntropic Heroes. Er bringt großes Pflanzenwissen, viel praktische Erfahrung und ein gutes Verständnis für Aufbau, Pflege und langfristiges Management lebendiger Systeme mit.

Für wen ist dieser Workshop?

Der Workshop ist offen für Menschen mit unterschiedlichen Vorerfahrungen. Tag 1 startet bei den Prinzipien und Grundlagen, die sehr wichtig für das tiefere Verständnis sind. Wenn du bereits tiefere praktische Erfahrung mit SAF hast, weil du schon selbst eine Reihe gepflanzt, ein System aufgebaut oder regelmäßig gemanagt hast, kannst du auch ab Tag 2 einsteigen und direkt an den Praxistagen in Rehfelde teilnehmen.
Besonders spannend ist der Workshop für dich, wenn du:

  • eine eigene Fläche hast und größer denkst als ein Beet
  • schon einmal bei einem unserer Workshops warst und tiefer einsteigen möchtest
  • aus Forschung, Lehre oder Studium kommst und mehr Praxisbezug suchst
    in einer NGO, Initiative, Verwaltung oder Organisation arbeitest
  • beruflich mit Landschaft, Landwirtschaft, Gartenbau, Planung, Bildung oder Transformation zu tun hast
  • regenerative Prozesse in deine Arbeit, dein Projekt oder deine Organisation integrieren möchtest
  • Gärtnerin, Landwirtin, Planerin, Selbstversorgerin, Projektentwicklerin oder Entscheidungsträgerin bist
  • einfach neugierig bist und syntropischen Agroforst praktisch kennenlernen möchtest und nach Wegen suchst wie wir die Krisen unserer Zeit angehen können.

Der Workshop ist nicht nur für Menschen mit eigener Fläche interessant. Syntropie und Regeneration können auch inspirieren, wenn du mit Bildung, Projektentwicklung, Forschung, Gemeinschaftsprozessen, Ernährungssystemen oder strategischen Entscheidungen arbeitest.

Bei der Anmeldung freuen wir uns, wenn du kurz dazu schreibst, warum du teilnehmen möchtest, was du lernen willst und ob du eine eigene Fläche, ein konkretes Projekt oder einen beruflichen Kontext mitbringst.

 

Organisatorisches

Anmeldung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte erzähle uns bei der Anmeldung von Deiner Motivation, am Workshop teilzunehmen, ob Du bereits Projekte oder Flächen hast und wie Du beabsichtigst, die gewonnenen Erfahrungen weiterzugeben. Melde dich jetzt an und werde Teil des positiven Wandels!

Ort: Waldgarten Britz, Berlin (Tag 1) und Waldgarten Rehfelde (Tag 2 + 3)

Teilnahmegebühr und Zahlung:
Der Teilnahmebeitrag für den gesamten Workshop liegt bei 320–450 € nach Selbsteinschätzung.
Zusätzlich kommen 15 € pro Tag und Person für die Verpflegung hinzu.
Menschen, die sich auch den Mindestbeitrag von 320 € nicht leisten können, sprechen bitte mit uns. Wir versuchen, gemeinsam eine Lösung zu finden. Für Menschen, die bereits an einem unserer Workshops teilgenommen haben und nur an den zwei Praxistagen im Feld dabei sein möchten, liegt der Beitrag bei 220–350 € nach Selbsteinschätzung.
Deine Anmeldung ist verbindlich, sobald du 50 % des Teilnahmebeitrags überwiesen hast. Die Anzahlung bezieht sich auf den Teilnahmebeitrag ohne Verpflegung. Die restlichen 50 % kannst du kurz vor dem Workshop überweisen oder vor Ort in bar bezahlen. Natürlich kannst du auch den kompletten Betrag direkt überweisen. Die Verpflegungskosten von 15 € pro Tag und Person kannst du mit überweisen oder in bar bezahlen.
Bitte überweise die Anzahlung mit dem Verwendungszweck: WS-SAF-11.26. Nur so können wir deine Zahlung eindeutig zuordnen.

Bankverbindung
GLS – Gemeinschaftsbank Bochum
Kontoinhaber: FoodForestNetwork e.V.
IBAN: DE30 4306 0967 6015 0019 00
BIC: GENODEM1GLS
Bei Fragen zur Anmeldung, Zahlung oder Teilnahme melde dich bitte per E-Mail oder Telefon bei Vale: , +49 178 6605 015

Bei einer Absage bis zwei Monate vor dem Workshopbeginn erstatten wir den bereits gezahlten Betrag vollständig zurück. Bei einer Absage bis einen Monat vor Workshopbeginn erstatten wir 50 % des gezahlten Betrags zurück. Danach ist eine Rückerstattung leider nicht mehr möglich.
Falls du kurzfristig doch nicht teilnehmen kannst, kannst du deinen Platz gerne an eine andere Person weitergeben. Bitte gib uns in diesem Fall rechtzeitig Bescheid, damit wir die Anmeldung entsprechend anpassen können.

Verpflegung: 
Die Verpflegung wird vom großartigen Support-Team der Syntropic Heroes Rehfelde organisiert und kostet 15 € extra pro Tag und Person. Wenn ihr Wünsche, Allergien oder Unverträglichkeiten habt, teilt uns diese bitte bei der Anmeldung mit.

Übernachtung: Da der Workshop im November stattfindet und wir nur einen Abend in Rehfelde verbringen, empfehlen wir grundsätzlich die Rückreise nach Berlin. Zelten oder Übernachten im Bus bzw. Pkw sind nach Absprache möglich. Voraussichtlich werden auch einige Menschen aus unserem Team vor Ort bleiben. Am Lagerfeuer wird es wie immer gemütlich und warm.

Anfahrt:
Waldgarten Rehfelde:  https://waldgartenrehfelde.de/2025/04/03/wie-du-zu-uns-kommst/
Vor dem Workshop richten wir außerdem eine Signalgruppe zur Vernetzung ein. Dort können Fahrgemeinschaften organisiert werden und es können sich eventuell auch Schlafplätze oder Übernachtungsmöglichkeiten ergeben.

Waldgarten Britz: Leonberger Ring 54, 12349 Berlin

Haftungsausschluss
Die Teilnahme am Workshop erfolgt auf eigene Verantwortung. Dies gilt für alle Programmpunkte, insbesondere für die praktischen Arbeiten auf dem Feld, den Umgang mit Werkzeugen und Materialien, Aufenthalt, An- und Abreise sowie eine mögliche Übernachtung vor Ort.
Die Teilnehmenden sind selbst dafür verantwortlich, ihre körperlichen Grenzen einzuschätzen, geeignete Kleidung und festes Schuhwerk zu tragen und sorgsam mit Werkzeugen, Pflanzen und Materialien umzugehen.
Für Unfälle, Verletzungen, Schäden, Verlust oder Diebstahl persönlicher Gegenstände übernehmen die Veranstaltenden keine Haftung, soweit diese nicht auf vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten zurückzuführen sind.

Gemeinsames Miteinander
Wir möchten einen Raum schaffen, der genauso vielfältig, lebendig und weltoffen ist wie unsere Polykulturen. Bei uns sind Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Hintergründen und Perspektiven willkommen. Hass, Rassismus, Sexismus, Antifeminismus, Queerfeindlichkeit und jede Form von Diskriminierung haben bei uns keinen Platz. Wenn ihr Fragen, Unsicherheiten oder Anliegen rund um Awareness und ein gutes Miteinander habt, könnt ihr euch gerne an Felix wenden. Er ist während des Workshops unser People Care Ansprechpartner.

Stimmen von Teilnehmenden

„Die Inputs waren erfrischend und hands-on erklärt, und das fachliche Wissen der Workshopleitung hat mich sehr beeindruckt. Schon von Anfang an hat es mir in den Fingern gejuckt, endlich anzufangen.“
Henrike Arlt, Lerndesign / nextlearning e.V.

„Die Art und Weise, wie wir an syntropische Systeme und ihre Komplexität herangeführt wurden, hat mir sehr viel Spaß gemacht: vom theoretischen Input über das Design einer Gilde in Gruppen bis zur praktischen Umsetzung.“
Simon Hadden, Social Designer

„Ich habe verstanden, wie schlüssig das Konzept ist und wie unnatürlich vieles ist, was wir oft als gewohnt oder vermeintlich natürlich ansehen.“

Workshop teilnehmende aus Berlin

„Besonders beeindruckt hat mich die methodische Herangehensweise, in vier Dimensionen zu denken und zu arbeiten.“
— Teilnehmer eines früheren Workshops

„Es hat mich total motiviert, endlich selbst loszulegen.“
— Teilnehmer eines früheren Workshops

„Besonders gut war die positive, entspannte Stimmung – trotz der Dringlichkeit zu handeln und der vielen Hürden. Respekt!“
— Teilnehmerin eines früheren Workshops

„Sehr begeistert hat mich zu sehen, dass nachhaltiges und gesundes Wirtschaften möglich ist.“
— Teilnehmer*in eines früheren Workshops

„Ich habe gelernt, Raum, Zeit und Umgebung im Design mitzudenken.“
— Teilnehmer*in eines früheren Workshops

 

Kontakt, Anmeldung und Fragen

Melde dich jetzt an und gestalte mit uns die Zukunft regenerativer Landwirtschaft! Bei Fragen melde Dich gerne bei uns unter

Valentin Pallutt
☎ +49 178 6605 015

Details

  • Beginn: 20. November
  • Ende: 22. November
  • Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

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